©Yoga Chandana by Marianne Bhend

Ursprung von ViniYoga

Mein Yoga-Verständnis schöpft aus einer der grossen Yogatraditionen Indiens, der es gelungen ist, sich den Bedürfnissen der heutigen Zeit kreativ anzupassen, ohne dabei die Verbindung zu den Wurzeln des Yoga zu verlieren, frei von Akrobatik, religiösen Bezügen oder Esoterik.

©Yoga Chandana orientiert sich am ViniYoga

Viniyoga ist kein neuer Yoga Stil oder eine Marke, die sich gerade in der Yogawelt zeigt, sondern beschreibt die Art und Weise, wie Yoga in seiner Gesamtheit vermittelt wird. 

Damit wird die gesamte Praxis in überlegte, sinnvolle Schritte gegliedert. Haupt-Inhalte werden vorbereitet und ausgeglichen. Dieses Vorgehen ermöglicht Nachhaltigkeit. 

Wichtiger als die Äusserlichkeiten oder "das perfekte Asana" ist die Art und Weise, wie wir unsere Körperhaltungen, unseren Atem und unsere Gedanken von innen her wahrnehmen. Damit kann sich die Wirkung des Yoga entfalten.

Ein zentraler Ansatz ist, dass jeder Mensch unterschiedlich ist, und sich die Yogapraxis an ihm und an der aktuellen Situation orientiert. Dabei ist die Bandbreite von sanft bis kraftvoll möglich. Viniyoga passt sich dem Teilnehmer an.
 
Verschiedene Menschen brauchen verschiedene Inhalte. Jugendliche oder Sportler erhalten eine andere Praxis, als Menschen, die zB einen grossen Akzent auf den Atem und die Ausrichtung des Geistes setzen oder sich vertieft im Prozess der Yoga-Therapie weiter entwickeln möchten.

Dadurch wird das Unterrichten individuell und bietet aus dem grossen Schatz von "Werkzeugen" vielseitige Varianten und Möglichkeiten. 
Das bedeutet Individualität auch im Gruppenunterricht.

Ursprung von ViniYoga

ViniYoga stammt aus der Tradition von T. Krishnamacharya (1888-1989), dem Begründer des modernen Hatha Yoga, wie wir ihn hier in Europa kennen. Zu seinen vielen Schülern zählten damals nebst seinen Söhnen TK Sribhashyam und TKV Desikachar ebenso Sri K. Pattabhi Jois (Asthtanga Yoga) und BNS und BKS Iyengar (Iyengar Yoga). 

 

Desikachar (1938 – 2016) lehrte über 30 Jahre von Krishnamacharya und führte den auf den Teilnehmer ausgerichteten und gesundheitsorientierten Ansatz des ViniYoga bis zu seinem Tod weiter. 

 

Die beiden Ärzte Imogen Dalmann und Martin Soder vom Berliner Yogazentrum lehrten direkt von Desikachar und sind ein enges Bindeglied zum Ausbildungsinstitut IKT Luzern. 

 

Das IKT lebt den ViniYoga-Ansatz weiter und erhielt im September 2015 die Anerkennung vom Bund (SBFI), diese Yoga-Methode als Komplementär-Therapie und Bestandteil zum eidg. Beruf zu unterrichten. 

 

Das Berufsbild der Komplementär-Therapeuten nach OdA KT bildet die Basis für meine Arbeit. 


Der achtsame und angemessene Umgang mit Asana, Pranayama und Meditation ist ein weiteres zentrales Element, wobei kraftvolle Elemente ebenso ihren Platz einnehmen können. 


Ausgangspunkt in einer Gruppenstunde sind stets die Teilnehmer. 


Die positive Wirkung der Yogapraxis steht vor dem Erreichen einer bestimmten Form.

ViniYoga als ganzheitlicher Weg

Viniyoga ist eine Methode, wie Yoga vermittelt wird und ein ganzheitlicher Weg, der Körper, Atem und Geist miteinbezieht. Dazu gehören Körperübungen, Atemtechniken und Meditation, die es ermöglichen, im Hier und Jetzt zu Ruhe und Gelassenheit zu kommen. 
Viniyoga steht für individuelles Anpassen und Nachhaltigkeit im Yoga.